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Wissen, was den Unterschied macht

Immobilienkauf in Deutschland

Jeder Makler hat nur so viele Immobilien im Angebot, wie er Verkaufsaufträge erhalten hat.

Im Klartext heißt das, dass ein breites Spektrum an Angeboten nur über die Kontaktaufnahme zu mehreren Immobilienbüros erreicht werden kann. Und selbst dann kann es natürlich passieren, dass genau das eine passende Angebot nicht dabei ist, obwohl es zum Verkauf steht. 


Bei einem deutschen Immobilienbüro erhält der Makler den Verkaufsauftrag durch einen Kunden und sucht dann gezielt durch die entsprechende Bewerbung der Immobilie nach potentiellen Käufern. Somit "teilen sich" Verkäufer und Käufer denselben Makler.

Das bedeutet, dass Verkäufer und Käufer vom selben Makler beraten und begleitet werden und dieser gezwungen ist, eine eher vermittelnde Position einzunehmen, die mitunter einen diplomatischen Spagat zwischen den kontroversen Interessen beider Parteien erfordert


In Deutschland wird – je nach Bundesland - bei einem Kaufvertragsabschluss SOWOHL für den Verkäufer ALS AUCH für den Käufer die Zahlung einer Maklercourtage fällig.

Immobilienkauf in den USA

Jeder Makler kann auf das gesamte Immobilienangebot in Florida zugreifen, d.h. das Portfolio, das Ihnen von dem Makler Ihres Vertrauens angeboten wird, ist das, was der Markt aktuell hergibt.

Dahinter steht ein zentrales Computersystem, das sogenannte MLS (Multiple Listing Service), dem alle professionellen Makleragenturen angeschlossen sind.

Somit macht es in den USA keinen Sinn, mehrere Makler zu kontaktieren, in der Hoffnung, dadurch ein größeres Angebot präsentiert zu bekommen. Im Gegenteil, dies wäre die denkbar schlechteste Verfahrensweise, gilt es doch als klarer Vertrauensmissbrauch gegenüber dem bereits kontaktierten Immobilienmakler. 


In den USA vertritt ein Immobilienmakler entweder den Verkäufer ODER den Käufer. So verhandeln auf beiden Seiten Profis, die die Interessen ihrer Auftraggeber vertreten; vergleichbar mit der Vertretung durch Rechtsanwälte bei Gerichtsverhandlungen.

Entscheidend ist also, EINEN seriösen und vertrauensvoll arbeitenden Immobilienmakler zu beauftragen, der idealerweise die eigene Sprache spricht und der sich sowohl im deutschen als auch im amerikanischen System auskennt. 


Im Gegensatz dazu fällt in den USA NUR für den Verkäufer eine Maklercourtage an, die im Erfolgsfall zwischen den beiden Maklern aufgeteilt wird.