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Finanzierung in Florida


Vorteile einer Finanzierung in Florida

Im Vorfeld eines Immobilienerwerbs in den USA stellt sich gleich zu Anfang immer auch die Frage der Zahlung: Barzahlung oder Finanzierung. Und im Falle einer Finanzierung – in Europa oder in den USA? 

Grundsätzlich finanzieren europäische Banken keine Immobilien in Florida. Sie finanzieren zwar, aber gegen andere Sicherheiten, z.B. unbelasteten Immobilienbestand in Europa, Einlagen des Kunden etc. Als Sicherheit legen sie aber nicht die Immobilie in Florida zugrunde, sodass dies eigentlich zwei voneinander unabhängige Transaktionen sind.

Anders sieht es bei einer Finanzierung in Florida aus. Hier sind Kauf und Finanzierung unbedingt miteinander verknüpft. Im Falle einer Finanzierung in Florida gilt das beliehene Objekt als einzige Sicherheit. Auf weitere Vermögenswerte, Konten, Immobilien etc. wird nicht zugegriffen – weder in Europa noch in den USA. Die meisten Banken behalten sich zwar mittlerweile vor, ein Reservekonto einzurichten (meist in Höhe von 6-12 Monatsraten), doch wird hiervon meist ein Teil für die Kreditraten der ersten sechs Monate verwandt.

Für Käufer, die die Wahl haben, sowohl in Europa als auch in Florida einen Kredit zu beantragen, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Hier nur einige der Vorteile einer Finanzierung in Florida:

  • Wahrung der Liquidität! Besonders für Erstkäufer ist der einfache Einstieg in einen für ihn bis dahin noch unbekannten Markt mit wenig eigenem Kapital möglich. Finanzierungen sind i.d.R. bis zu 70% möglich. Der Kunde kann sich somit seine Liquidität erst einmal bewahren und ist somit für möglichen weiteren Kostenaufwand (Renovierung, Einrichtung, Bootskauf etc.) zahlungsbereit.
  • Minimierung des Währungsrisikos! Sollte der US-Dollarkurs zum Zeitpunkt des Kaufes ungünstig stehen, muss nur ein Minimum an Eigenkapital getauscht werden.
  • Steuerliche Vorteile! Kapitalbeschaffungskosten und monatliche Belastungen können in der US-Steuererklärung den Mieteinnahmen gegenübergestellt werden.
  • Flexibilität! Da die US-Banken keine Vorfälligkeitsentschädigung nehmen, kann die Finanzierung jederzeit partiell oder vollständig getilgt werden, ohne dass Strafzinsen anfallen. Dies ermöglicht maximale Flexibilität bei der Rückführung, zum Beispiel bei entsprechender persönlicher Finanzlage, bei schwächelndem US-Dollar, wenn Gelder in Europa frei werden, die Finanzierung durch einen Kredit in Europa abgelöst werden soll,  die Immobilie verkauft wird etc.
  • Credit Score! Wer seinen Kredit und die Steuernummer an die Kreditbüros meldet, kann sich eine Bonität (Credit History) aufbauen. Diese hat in den USA nur, wer Verbindlichkeiten aufnimmt und diese vorzeitig oder pünktlich zurückführt. Dies kann bei zukünftigen Engagements, z.B. wenn der Kreditnehmer später in die USA auswandert und Kredite aufnimmt, wichtig sein für günstigere Konditionen.
  • Kontrolle! Die Bearbeitung beinhaltet auch die Bestellung diverser angeschlossener Dienstleistungen, wie zum Beispiel auch ein Wertgutachten durch einen lizenzierten Schätzer, Inspektionen etc.. Somit profitiert der Kreditnehmer auch von den Kontrollmechanismen der finanzierenden Bank hinsichtlich der Immobilie und der Abwicklung, die bei einer Barzahlung nicht anfallen würden.
  • Unabhängige Beratung! Die Beratung durch eine Bank oder einen Mortgage Broker erfolgt stets unabhängig von anderen Dienstleistern und führt den Kreditnehmer sicher durch die gesamte Transaktion in den USA.


Kirsten Paul ist ausgebildete Bankkauffrau und Eigentümerin einer lizenzierten US Mortgage Brokerage und eines deutschen Beratungsunternehmens. Sie und ihr Team sind seit mehr als 20 Jahren auf die Beratung internationaler Investoren in Florida und anderen US-Bundesstaaten spezialisiert mit Büros in Deutschland (Tel 06021-458 6050) und Florida (Tel 954 510-1794).